Bodenseefreizeit 2026

Bodenseefreizeit 2026

Zu Beginn der Sommerferien fand wie immer unsere Familienfreizeit am Bodensee statt. Dieses Jahr mit 30 PaddlerInnen bunt gemischt vom Alter ( von 7 bis 92 Jahren ) und vom Geschlecht. 3 Großkanadier und mehrere Kleinboote waren auf den Hängern. Neu war die Location, wir waren beim Kanuverein in Friedrichshafen zu Gast.

Kanusport im VfB Friedrichshafen e.V. am Seemoser Horn 18
Kanusport im VfB Friedrichshafen e.V. am Seemoser Horn 18

Die Zeltwiese war gut gefüllt mit den Bruchsalern, das Vereinszelt und Küchenzelt fand auch noch seinen Platz. Es war trotzdem sehr kuschelig.

Aufenthaltszelt
Aufenthaltszelt
Frühstück im Vereinszelt
Frühstück im Vereinszelt

Das Gelände liegt direkt am See, der Verein hat einen Steg und mehrere Sitzgelegenheite. Also alles perfekt zum Wohlfühlen, Einbooten und für Badespaß. Am Abend kann man sich dort aufhalten und den Sonnenuntergang genießen.

Boote am Steg
Boote am Steg
Am Sonntag gab es einen wunderschönen Sonnenuntergang zu bewundern.
Am Sonntag gab es einen wunderschönen Sonnenuntergang zu bewundern.

Am Samstag ging es direkt vom Vereinsgelände aufs Wasser. In Immenstaad war Mittagspause bevor es dann weiter nach Meersburg ging. In der Bodenseeregion ist in der Hauptsaison viel geboten, so war in Langenargen Uferfest und in Friedrichshafen Kulturufer. Das Feuerwerk in Langenargen konnten wir vom Steg aus bewundern.

Am Sonntag wollten wir nach Meersburg aufbrechen und der Vereinsbus sprang nicht an. Die Batterie versagte ihren Dienst. Da wir unseren Fahrzeugwart dabei hatten, war das aber kein Problem. Die Batterie wurde überbrückt und am Montag eine neue Batterie gekauft. In Meersburg hatten wir dann eine längere Wartepause, da in Überlingen durch einen Tauchunfall alles gesperrt war.

Wer weiß Rat? Der Bus springt nicht an.
Wer weiß Rat? Der Bus springt nicht an.

Die Wartezeit vertrieben wir uns mit Baden und dem Beobachten der vielen Fährschiffe, die in Meersburg ein- und ausliefen. Nach dem Start konnten wir Meersburg vom Wasser aus bewundern.

Nach langer Wartezeit werden die Boote zu Wasser gelassen.
Nach langer Wartezeit werden die Boote zu Wasser gelassen.
Bruchsaler Holzlump in Meersburg
Bruchsaler Holzlump in Meersburg

Als wir am Anleger der Autofähre ankamen, fuhr gerade eine Fähre weg und eine kam an. Ein kurzer Stressmoment, ob das alles gut geht ohne angehupt zu werden. Wir sind gut durchgekommen und haben auch den Wellen der Fahrgastschiffe und Sportboote stand gehalten.

Pfahlbauten in Unteruhldingen
Pfahlbauten in Unteruhldingen

Mittagspause war in Unteruhldingen bei den Pfahlbauten.

Das Anlanden war nicht immer einfach, durch den geringen Wasserstand war das Ufer sehr steinig.
Das Anlanden war nicht immer einfach, durch den geringen Wasserstand war das Ufer sehr steinig.

Dann ging es weiter nach Überlingen. Nach dem  leckeren Abendessen ( Spaghetti Bolognese mit Salat ) konnten wir den Abend bei einem wunderschönen Sonnenuntergang ausklingen lassen.

Chillen am Steg
Chillen am Steg

Am Montag ging es von Friedrichshafen aus in die andere Richtung nach Langenargen. Friedrichshafen sahen wir nur von weitem, aber den Moleturm konnte man gut erkennen. Das folgende Eriskircher Ried umfuhren wir großzügig, da das Befahren des Naturschutzgebietes nicht erlaubt ist. Durch den niedrigen Wasserstand war es nicht ganz einfach eine passende Stelle für die Mittagspause zu finden. Kurz vor Langenargen sind wir fündig geworden und konnten dort anlanden. An Bord befand sich wie immer eine Vesperbox mit Brot, Brötchen, Wurst und Käse, Gurken, Karotten und Äpfel und ein süßer Nachtisch.

Zum Mittagessen gab es ein zünftiges Vesper.
Zum Mittagessen gab es ein zünftiges Vesper.

Gestärkt ging es weiter zum Malereck, wo wir unsere Großkanadier sicher liegen lassen konnten.

Malereck mit Blick zum Schloss Montfort mit Aussichtsturm in Langenargen
Malereck mit Blick zum Schloss Montfort mit Aussichtsturm in Langenargen

Am letzten Paddeltag ging es dann von dort aus weiter nach Lindau. Es gab viel zu sehen. Zunächst ging es an der Argenmündung vorbei, wir passierten Kressbronn und Nonnenhorn. Mit Sicht auf die Wasserburg gab es die Mittag- und Badepause.

Wasserburg
Wasserburg

Dann ging es weiter Richtung Lindau. Wir umrundeten die Insel mit Blick auf das Schloss, den Hafen mit seinem imposanten neuen Leuchtturm und dem bayrischen Löwen.

Schloss in Lindau
Schloss in Lindau
der neue Leuchtturm in Lindau
der neue Leuchtturm in Lindau

Es ging am römischen Bad und an der Spielbank vorbei und dann unter der Brücke zum Festland durch und über den Kleinen See zum Kanuverein Lindau. Zum Abendessen wurde dann wie immer gekocht, jeder Teilnehmer hat mindestens einmal Küchendienst. Es gehört dazu, dass sich jeder nach seinem Können einbringt. So helfen alle mit beim Auf- und Abbau der Vereinszelte, Tragen und Laden der Boote und bei der Essenszubereitung. Das Orgateam kauft die Lebensmittel ein und plant die Touren. Natürlich braucht es auch immer genügend Autos mit Fahrer, um die Boote zu transportieren. Es war wieder ein tolles Gemeinschaftserlebnis. Ein großes Dankeschön an Gabi, Klaus und Michael, die wieder gute Arbeit geleistet haben und an alle, die zum guten Gelingen beigetragen haben.

Das Wetter hat dieses Jahr auch mitgespielt. Bis auf Regen am Anreisetag und in der ersten Nacht hatten wir "tropische" Temperaturen. Die neue Location kam so gut an, dass wir nächstes Jahr wieder kommen wollen, sogar ein Tag länger. Dann bleibt auch Zeit zum Sightseeing. Vom Wasser aus bekommt man richtig Appetit auf all die Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen, die den Bodensee zu einer wunderschönen Urlaubsregion machen.

Eure Bodensee liebende

Brigitte